PALOSA Palettenlogistik Sachsen GmbH & Co. KG

Europaletten

Europaletten

Alles was Sie über unsere Europaletten wissen müssen!

Definition einer Europalette:

Die Europalette (Europoolpalette) ist eine mehrwegfähige Holzpalette. Als Flachpalette übernimmt Sie die Funktion des Ladungsträgers für Güter und Waren jeglicher Art. Infolgedessen werden Europaletten nach strengen Vorschriften in einheitlichen Maßen hergestellt, so dass diese Transportpaletten im Logistikprozess getauscht und wiederverwendet werden können.

Welche Maße hat eine Europalette?

Die Standardmaße der Europalette betragen 800 mm in der Breite, 1200 mm in der Länge und 144 mm in der Höhe. Die vereinheitlichten Maße der Europaletten werden von der Europäischen Paletten-Vereinigung, kurz EPAL, vorgegeben. Dadurch ergibt sich eine Grundfläche von 0,96 Quadratmetern. Umgerechnet sind das 0,4 Lademeter (Für Güter benötigte Ladefläche / Laderaum). Das Gewicht einer Europalette schwankt je nach Holzart und Feuchtigkeit zwischen 20 und 25 Kilogramm.

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Klassifizierung von defekten Paletten

Die Bewertung der Qualität einer Palette erfolgt auf Basis einer Klassifizierung, die sich in vier Segmente teilt:

  • Paletten im neuen Zustand
  • Paletten der Klasse A
  • Paletten der Klasse B
  • Paletten der Klasse C

Anhand von bestimmten Kriterien lässt sich der Zustand und damit die Qualität einer neuen, gebrauchten oder defekten Palette gut ermitteln.

Neue Paletten weisen keine Gebrauchsspuren und Absplitterungen des Holzes auf. Sie sind an einem gleichmäßigen Nagelbild sowie an beidseitig gefassten Bodenbrettern erkennbar. Zudem ist das Holz sehr hell, wobei die Helligkeit allein kein Merkmal ist, um eine Palette als neu zu klassifizieren.

Paletten der Klasse A können sichtbare Gebrauchsspuren aufweisen, dürfen aber nicht verschmutzt sein. Außerdem darf die Palette über keine Holzabsplitterungen und verdrehten Klötze sowie über keine Reste aus Pappe, von Folien oder Bändern verfügen. Das Holz einer Palette der Klasse A ist ebenfalls hell.

Für Paletten der Klasse B gelten dieselben Kriterien der Klasse A, allerdings wird eine Palette in die Klasse B eingeordnet, wenn das Holz deutlich dunkler ist.

Paletten der Klasse C weisen stärkere Gebrauchspuren und dunklere Holzfarben auf. Der Verschleiß ist deutlich sichtbar und zeigt sich durch Feuchte an der Oberfläche und leicht verdrehte Klötze. Zudem sind Verunreinigungen und Absplitterungen zulässig, allerdings darf an jedem Bauteil nicht mehr als ein Nagel überstehen oder sichtbar sein.

Maßgebend für jede Palette und ihre Klassifizierung ist, dass alle vorgeschriebenen Eck-Kennzeichen lesbar sind. Nur mit Kennzeichnung ist ein Ankauf von defekten Paletten möglich. Eine Ausnahme bilden Paletten der Klasse C, bei denen die Eck-Kennzeichnung mindestens auf einem Klotz lesbar sein muss.

Der richtige Ansprechpartner für defekte Paletten

Paletten müssen immer so beschaffen sein, dass sie bei einer Nutzung nicht die Gesundheit und Sicherheit von Anwendern gefährden. Deshalb benötigen Paletten eines der folgenden Kriterien: Sie sind entweder tauschfähig oder gebrauchsfähig. Doch was heißt das genau?

Die Bau-Norm einer Palette ist in der EN 13698-1 definiert. Obwohl es also klare Vorgaben gibt, sieht die Realität oft anders aus. Eine defekte Palette darf nicht weiterverwendet werden. Doch was passiert nun mit einer beschädigten Palette? Meist stapeln sich die Paletten in einem Unternehmen, bis sich jemand die Frage stellt, wie die Paletten nun entsorgt werden? Hier sind wir für Sie der richtige Ansprechpartner.

Beschädigte Paletten erkennen: Merkmale einer defekten Palette

Die Klassifizierung von Paletten hat deutlich gemacht, über welche Eigenschaften eine Palette einer konkreten Paletten-Klasse zugeordnet werden kann. Ist diese Zuteilung zu einer der Klassen A bis C nicht möglich, handelt es sich um eine defekte Palette. Defekt ist hier gleichbedeutend mit dem Grad der Transportfähigkeit, denn defekte Paletten gewährleisten dann diese Tragfähigkeit und damit ihren Zweck nicht mehr..

Eine defekte oder beschädigte Holzpalette erkennen Sie an einem der hier gelisteten Merkmale:

  • fehlendes Brett
  • fehlender Klotz
  • Brett ist gebrochen
  • Klotz ist gespalten
  • mehr als ein Nagel sichtbar
  • Verwenden von unzulässigen Bauteilen
  • Markierung EUR oder EPAL Logo fehlen

Mehr als ein sichtbarer Nagel ist häufig das deutlichste Kennzeichen, dass eine Palette defekt ist. In diesen Fällen sind meist Boden- oder Deckrandbretter abgesplittert. Ein weiteres Kriterium für eine nicht mehr transportfähige und damit faktisch unbrauchbare Palette ist der Grad der Verschmutzung. Weist eine Palette diese Defekte auf, ist sie auch nicht mehr für den Tausch geeignet und fällt aus dem Kreislauf heraus. Es besteht meist bei geringen Schäden die Option, dass Besitzer einer defekten Palette diese selbst reparieren. Ist die Palette stark beschädigt, dass die Reparatur den Norm-Zustand nicht sicherstellt, muss ein lizenzierter Betrieb die Palette reparieren

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